Aufgaben im Überblick:
- Tierschutzberatung
- Aktive Tierschutzarbeit (z. B. Kontrollen schlechter Tierhaltung)
- Politische Lobby-Arbeit für die Tiere
- Öffentlichkeitsarbeit
- Jugendarbeit
Unsere Tierschutz-Grundposition:
Jedes Geschöpf auf dieser Welt hat ein Recht auf ein leidens- und schmerzensfreies Leben und einen schmerzlosen Tod. In allen Bereichen, die den Umgang mit Tieren berühren, sei es in der Landwirtschaft, in Forschung und Industrie, im Bereich der Haustierhaltung oder in der Natur, setzen wir uns für dieses Recht ein. Es ist unser Anliegen, dass die gesamte Natur um ihrer selbst willen geschützt wird. Die Förderung des Tier- und Naturschutzgedankens und der praktische Einsatz "vor Ort" zum Wohl aller Tiere sind die vordringlichsten Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes.
In der heutigen Zeit müssen Tier-, Natur- und Artenschützer international agieren und, wenn nötig, gemeinsam mit anderen Organisationen aktive Hilfe leisten.
Der Deutsche Tierschutzbund ist Mitglied von EUROGROUP, der führenden europäischen Tierschutzorganisation mit Sitz in Brüssel sowie von "World Society for the Protection of Animals", der bekannten Welttierschutzorganisation.
Nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" bietet der Deutsche Tierschutzbund Tierschützern in Südeuropa ideelle und wirtschaftliche Unterstützung, z. B. bei Kastrationsaktionen, beim Aufbau von Tierschutzvereinen oder bei der Vermittlung von ausgesetzten Tieren. Geholfen wird auch bei direkten Verhandlungen mit Botschaften und Politikern.
Als saarländischer Landesverband haben wir gute Kontakte zur Tierschutzliga in Luxemburg geknüpft.
Unsere Ziele, wir streben an:
- Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz und in eine Europäische Verfassung
- Einen Landestierschutzbeauftragten, der nur dem Parlament verantwortlich ist.
- Eine tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung, Verbot der quälerischen Massentierhaltung von Rindern, Kälbern, Schweinen, Geflügel sowie Verbot der Nutztierhaltung von Straußen, Kamelen und Känguruhs.
- Abschaffung von Tierversuchen und Verhinderung gentechnischer Eingriffe am Erbgut aller Lebewesen, einschließlich des Klonens.
- Eine Schmerzen und Leiden verhindernde Haustierhaltung.
- Die sofortige Streichung der Subventionen für Schlachtvieh-Transporte, Begrenzung der Transporte auf maximal 4 Stunden. Die Schlachtung aller Tiere ausnahmslos durch Fachkräfte unter ausreichender Betäubung.
- Existenzsichernde finanzielle Hilfe für die Tierheime.
- Verzicht auf Tiere bei Schaustellung und Volksfesten (z. B. als Tombolagewinne u. ä.) und Stopp des Missbrauchs bei Sport und Dressuren.
- Verzicht auf Tierquälerei in anderen Ländern (z.B. Stierkampf, Robbenschlachten, Hahnen- oder Hundekämpfe, Hundeschlächterei)
- Erziehung in Schule, Elternhaus und Kirche zur Humanität allen Geschöpfen, d. h. auch den Tieren gegenüber.
- Verbot der Pelztierhaltung, der Fallenjagd und andere überholter Jagdmethoden.
- Schutz aller freilebender Tiere vor Grausamkeiten.
- Beendigung der Ausrottung von Tierarten wie Singvögel, Meeresschildkröten, Wale und Robben.
- Verbannung exotischer Tiere, auch hier geborener Nachzuchten, aus den Wohnzimmern, Verbot des Wildtierimports.
- Zustimmung zur Exotenhaltung in Zoologischen Gärten nur dann, wenn eine tatsächlich artgerechte Haltung gesichert ist.
Kooperation mit allen Natur- und Tierschutzorganisationen: