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Kampagnenstart: Tierschutzbund greift in den Wahlkampf ein
Plakat- und Postkartenmotiv rückt Tierschutzpolitik ins Blickfeld

Mit einem neuen Plakat- und Postkartenmotiv, welches bundesweit an die
über 700 dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen
Tierschutzvereine versandt wurde, greift der Verband in den
Bundestagswahlkampf ein. „Wir mischen uns ein, parteipolitisch neutral,
aber tierschutzpolitisch konsequent“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident
des Deutschen Tierschutzbundes. Eine der zentralen Forderungen der
Tierschützer ist das Verbandsklagerecht für den seriösen Tierschutz.
Der Verband betont, dass von dieser Wahl neue Impulse für eine
tierversuchfreie Forschung, einen besseren Heimtierschutz und die Stärkung
des ehrenamtlichen Tierschutzes ausgehen müssen. „Wir machen keine
Parteipolitik, aber wir wollen eine konsequente Tierschutzpolitik“, erklärt
Apel.
Um Millionen Tierfreunden eine Unterstützung bei der Wahlentscheidung
zu geben, hat der Deutsche Tierschutzbund die im Bundestag vertretenen
Parteien befragt. Denn auch bei dieser Bundestagswahl wird über die
Zukunft des Tierschutzes in Deutschland entschieden, stellt der Deutsche
Tierschutzbund in seiner Kampagne „Zutritt (in den Bundestag) nur für
Tierfreunde!“ klar. Die Antworten zeigen die parteipolitischen Unterschiede
beim Thema Tierschutz. Besonders deutlich werden die verschiedenen
Positionen unter anderem bei den Themen „Verbandsklagerecht“,
„umfassende Novelle des Tierschutzgesetzes“ oder „Verbot von
Tierversuchen an Affen“. Der Deutsche Tierschutzbund fordert unter
anderem ein klares Votum aller Parteien für ein sofortiges Verbot der
betäubungslosen Ferkelkastration.
Im Rahmen seiner Bundestagskampagne hat der Deutscher Tierschutzbund
auch die Dokumentation „Tierschutz: Anspruch und Wirklichkeit“
veröffentlicht. Anhand konkreter Beispiele verdeutlicht diese, wie groß die
zu schließende Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Umgang mit
Tieren noch immer ist.
Das Plakatmotiv „Zutritt nur für Tierfreunde!“ wird über die bundesweit 735
angeschlossenen Mitgliedsvereine verteilt - ebenso die entsprechende
Postkarte, die auch als E-Mail-Grußkarte für Freunde und Bekannte von der
Internetseite www.tierschutzbund.de abgerufen werden kann. Auf der
Rückseite dieser „Tierschutz-Stimmkarte“ sind die Aussagen der Parteien
zusammengefasst. Diese werden zudem in der Zeitschrift des Deutschen
Tierschutzbundes, du und das tier, exklusiv veröffentlicht.
Weiterhin betont Apel, dass der Bund in Sachen Tierschutz gefordert sei.
„Schon wegen des Staatsziels Tierschutz muss auch die Bundesregierung
alles tun, um den praktischen Tierschutz
Quelle: Deutscher Tierschutzbund Bonn, www.tierschutzbund.de

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Richtlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten.

Den DTschB erreichen besonders in der kalten Jahreszeit viele Anfragen von besorgten Menschen hinsichtlich der Pferdehaltung bei Weidegang. Zu Ihrer Information haben wir hier einige grundlegende Kriterien zusammen gestellt.

Nach §2 des Tierschutzgesetzes muss, wer ein Tier hält, es seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen u. verhaltensgerecht unterbringen, und er darf die Möglichkeit des Tieres zu artgerechter Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Soziale Kontakte.

Pferde sind in Gruppen lebende Tiere, für die soziale Kontakte unerlässlich sind. Fehlen diese Kontakte, können im Umgang mit ihnen Probleme entstehen. Das Halten eines einzelnen Pferdes ohne Kontakte zu Artgenossen oder anderen Tieren , die als soziale Partner geeignet sind, ist nicht verhaltensgerecht.

Hufpflege

Hufe sind regelmäßig auf ihren Zustand zu prüfen und in Abhängigkeit vom Haltungssystem so zu pflegen, dass die Gesunderhaltung des Hufes gewährleistet ist.

Bewegung

Mangelnde Bewegung bedingt Schäden. Bei Haltungsbedingungen ohne Arbeit für die Pferde ist ihnen eine mehrstündige Bewegungsmöglichkeit auf der Weide anzubieten.

Weide

Weidegang ist den Pferden so oft wie möglich zu gewähren, da die Weide ihrem natürlichen Lebensraum am ehesten entspricht. Weidegang unterliegt bestimmten Anforderungen. Defekte oder unzureichende Einzäumungen sind tierschutzwidrig; Stacheldraht, Knotengitter u. ä. sind ungeeignet.

Werden Pferde auf Weiden gehalten, muss ihnen die Möglichkeit zum Aufsuchen eines geeigneten Witterungsschutzes gewährt werden. Z.B. eine Baum- oder Buschgruppe. Voraussetzung ist, die Schutzfunktion wird unter den gegebenen Umständen erfüllt. Unter dem Witterungsschutz darf sich auch bei langdauernden Niederschlägen kein Morast bilden. Falls kein natürlicher Witterungsschutz vorhanden ist, muss ein künstlicher Schutz zur Verfügung stehen. Der Boden muss bei fest erstelltem Witterungsschutz trocken und sauber sein. Die Fläche des Witterungsschutzes soll so groß sein, dass sich dort alle Pferde gleichzeitig aufhalten können.

Auf Ganztagsweiden muss eine Tränke zur Verfügung stehen!

Futter und Futteraufnahme

Unabhängig vom Haltungssystem muss das Futter dem Leistungsbedarf des Einzeltieres entsprechen. Der Verdauungsapparat des Pferdes ist auf kontinuierliche Futteraufnahme eingestellt. Zur artgemäßen Ernährung des Pferdes ist ein ausreichender Teil an strukturiertem Futter unerlässlich. Falls kein Dauerangebot an rohfaserreichem Futter besteht , muss es mindestens dreimal täglich verabreicht werden.

Wasser muss im Stall und bei ganztägigem Weidegang ständig zur Verfügung stehen. Aber mindestens dreimal täglich bis zur Sättigung verabreicht werden. Bei Weidegang müssen die Pferde auch in der kalten Jahreszeit mindestens dreimal morgens und abends trinken können.

Stallklima

Der Atmungsapparat der Pferde ist besonders empfindlich, deshalb müssen im Stall ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt sein.

Pferde können bei entsprechender Konditionierung große Temperaturunterschiede vertragen. Gleichmäßige Stalltemperatur ist falsch, da sie den Organismus nicht zum Training der thermoregulatorischen Mechanismen anregt. Eine solche Stimulierung wird nur erreicht, wenn die Stalltemperatur der Außentemperatur ganzjährig gleichmäßig folgt.

Aufstallungsarten

Unabhängig von der Aufstallungsart muss gewährleistet sein, dass Pferde ungehindert abliegen und aufstehen sowie in Seitenlage liegen und sich wälzen können. Liege- und Laufflächen in Ställen müssen hygienischen Anforderungen genügen. Liegeflächen sind einzustreuen. Eine Ständerhaltung ist tierschutzwidrig.


Bei weiteren Fragen sind wir gerne behilflich:
Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland e. V.

Kontakt: Heide-Lore Rosenzweig Tel. 0 68 06 / 28 14
E-Mail: h.l.rosenzweig@web.de

oder

Heike Groß Tel. 0175-5529733
E-Mail: heike-illugi@gmx.de


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Bundesverdienstmedaille für unsere  Schatzmeisterin: Unsere Schatzmeisterin, Frau Käthe Kolles, bekam, im Rahmen des Dankeschönfestes der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt e. V., in Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Leistungen, die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland am 14.11.2008 ausgehändigt. Die Aushändigung des Ordens fand im Rahmen des Dankeschönfestes der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt am 10.12.2008 in Losheim am See statt.

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Fast 50.000 Hunde und Katzen zurückvermittelt. TASSO-Bilanz 2008: So viele „Flüchtlinge“ wie niemals zuvor

Exakt 49.103 entlaufene Hunde und Katzen haben im Jahr 2008 buchstäblich das Weite gesucht und konnten trotzdem an ihre Besitzer zurückvermittelt werden. Dank TASSO, der Tierschutzorganisation, die sich seit über 26 Jahren unter anderem der kostenlosen Suche nach vermissten Haustieren widmet. Dass der Verein im vergangenen Jahr besonders erfolgreich war, ist laut TASSO-Chef Philip McCreight auf das weiter wachsende Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter zurückzuführen: „Der unter die Haut schmerzlos eingesetzte Transponder-Chip ist bei Hunden und Katzen immer häufiger anzutreffen. Dieser Chip ist schließlich die Voraussetzung für die eindeutige Identifizierung des Tieres. Er allein aber nützt gar nichts, wenn das Tier nicht auch bei uns registriert ist, was übrigens keinerlei Kosten verursacht. 2008 hatten wir zum Glück einen regen Zulauf, es gab genau 501.159 Neuzugänge in unserem Haustierzentralregister.“ Trotz der positiven Bilanz ist McCreight nicht recht zufrieden: „Noch immer sind rund 63 Prozent aller Heimtiere nicht registriert, obwohl sie vielfach einen Chip besitzen. Dabei funktioniert die Registrierung über das Internet schnell und sicher: Einfach unter www.tasso.net auf „Registrierung“ klicken. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, persönliche Daten sind so vor jedem „Mitlesen“ geschützt.“

Kontakt: TASSO e.V., Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany, Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400, eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

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